Mitarbeiter-Benefits für Arbeitgeber

Benefits, die
sich rechnen.

Unabhängige Orientierung zu betrieblicher Altersvorsorge, Krankenversicherung und Gruppenunfall. Anbieterneutral, transparent, mit echten Zahlen statt Versicherungs-Latein.

Live-Rechner · 30 Sek.

30 Sek.
bis zum
Aha-Moment.

Bruttobeitrag rein, Nettokosten und AG-Ersparnis raus. Sofort, ohne Login.

Rechner öffnen →
01 · bAV§ 1a BetrAVG

Betriebliche Altersvorsorge

§ 1a BetrAVG, § 3 Nr. 63 EStG. Bis 21 % AG-SV-Ersparnis je Euro Entgeltumwandlung.

Tiefer eintauchen
02 · bKV50 €/Monat

Betriebliche Krankenversicherung

50 € steuerfreier Sachbezug pro Mitarbeiter und Monat. Spürbarer Benefit, kalkulierbare Kosten.

Tiefer eintauchen
03 · Unfall24/7 global

Gruppenunfallversicherung

24/7 weltweit, beruflich wie privat. Pauschalsteuer 20 %, Gruppenrabatt, sofort wirksam.

Tiefer eintauchen

Mehrfach ausgezeichnet . Allianz-Partner

Echte Testsieger-Siegel.

Focus Money: 5 Jahre finanzstaerkster Lebensversicherer Europas – Allianz (47/2025)
Focus Money: Beste Finanzkraft – Allianz Private Krankenversicherung (13/2026)
Focus Money: Beste private Krankenversicherung – Allianz (2025)
Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP): bAV-Kompetenz EXZELLENT – Allianz Lebensversicherung (08/2024)
Franke & Bornberg: Bester Risikoschutz – Allianz/DLVAG (16/2026)
Stiftung Warentest: SEHR GUT (1,0) – Allianz SBU Premium Berufsunfaehigkeitsversicherung (06/2024)
Stiftung Warentest Finanztest: SEHR GUT (0,5) – Allianz MeinZahnschutz 100 (08/2024)
optimal-absichern.de: SEHR GUT (1,3) – Allianz SBU Plus (E 356) Top-Tarif Berufsunfaehigkeitsversicherung (9/2019)

Quellen: Focus Money . Franke & Bornberg . Stiftung Warentest . IVFP. Auszeichnungen beziehen sich auf Tarife der Allianz-Gruppe (Allianz Private Krankenversicherungs-AG, Allianz Lebensversicherungs-AG, DLVAG).

Zahlen, die zählen

Was am Ende wirklich übrig bleibt.

21 %
AG-SV-Ersparnis je € Umwandlung
15 %
Pflichtzuschuss · § 1a BetrAVG
50
bKV-Sachbezug pro MA/Monat
24/7
Gruppenunfall, weltweit
Notiz vom Berater

„Kein Konzept von der Stange. Erst die Zahlen, dann der Vorschlag.“

AK
Albert Klee
Konzept-Berater
Im Video erklärt

Albert erklärt betriebliche Altersvorsorge

Video: betriebliche Altersvorsorge
▸ Video abspielen

Quelle: YouTube · Allianz Klee · datensparsam eingebettet (youtube-nocookie)

Quick-Check · 90 Sek.

Welcher Baustein
passt zu Ihrem Team?

90-Sekunden-Peilung

Welcher Hebel passt zu Ihrem Schiff?

Drei Fragen, eine konkrete Empfehlung — inklusive passendem Rechner.

Schritt 1 / 3

Was ist das Hauptziel?

Detail-Rechner

Aus Annahmen
werden Zahlen.

Sehen Sie in 30 Sekunden, was Entgeltumwandlung netto kostet, und wieviel Sozialabgaben Sie als Arbeitgeber dabei sparen.

Detail-Rechner öffnen
Live-Simulation·bAV 2026
Detail-Rechner
AG-Ersparnis p.a.
18.600
durch Entgeltumwandlung & SV-Ersparnis
+24%
Attraktivität
ROI Faktor
45
Mitarbeitende
45
4.200
Stimmen aus Mandaten

Klare Sprache. Echte Zahlen.

Erstmal jemand, der nicht verkauft, sondern erklärt. Wir haben drei Altverträge konsolidiert und sparen jährlich einen fünfstelligen Betrag SV.
M. Becker
Geschäftsführer · Maschinenbau
Die 50-€-bKV war der Gamechanger im letzten Bewerbungsgespräch. Drei Zusagen in Folge, und im Lohnbüro keine Mehrarbeit.
S. Hoffmann
HR-Leitung · Praxisverbund
Konzept, Zahlen, Dokumentation, alles auf dem Tisch, bevor irgendwas unterschrieben wurde. So stellt man sich Beratung vor.
T. Albrecht
Inhaber · Handwerksbetrieb
Häufige Fragen

Alles, was Arbeitgeber wissen wollen.

Der Benefitkompass ist eine neutrale Vergleichsplattform für betriebliche Krankenversicherung (bKV), betriebliche Altersvorsorge (bAV), Gruppenunfallversicherung (GUV) und weitere Mitarbeiter-Benefits in Deutschland. Der Fokus liegt auf sachlicher Anbieter-Gegenüberstellung: Tarifleistungen, Preis pro Mitarbeiter, Wartezeiten, Kollektiv-Bedingungen, Anbieter-Erfahrung. Zielgruppe sind Personalleiter, Geschäftsführer und Betriebsräte in Unternehmen von fünf bis 500 Mitarbeitern, die vor einer Auswahlentscheidung stehen und einen strukturierten Marktüberblick suchen. Betrieben von Albert Klee, Allianz-Generalvertretung Dossenheim, aber inhaltlich anbieterunabhängig aufgestellt und für Arbeitgeber komplett kostenfrei.

Die Nutzung des Benefitkompasses ist für Arbeitgeber komplett kostenfrei — von Recherche über Vergleich bis zur Beratung und Umsetzung entstehen keine Kosten. Das gilt auch für Kollektivverhandlung, Mitarbeiter-Onboarding und laufende Betreuung. Refinanziert wird das Angebot ausschließlich über die Provision des Versicherers, die bereits im Beitrag enthalten ist. Anders als bei Beratungsunternehmen mit Beratungshonoraren oder Plattformen mit Lizenzgebühren bleibt der komplette Prozess für Sie kostenlos. Wichtig zu wissen: die Versicherer zahlen uns die Provision unabhängig davon, ob Sie über den Benefitkompass oder direkt zum Versicherer gehen — Sie haben nichts zu verlieren.

Verglichen werden alle marktrelevanten deutschen bKV-Anbieter: Allianz Private Krankenversicherung, Barmenia, Hallesche, Signal Iduna, DKV Deutsche Krankenversicherung, Süddeutsche Krankenversicherung, Continentale und Universa. Für bAV kommen zusätzlich Aachen-Münchener, ERGO Vorsorge, LV1871 und Metallrente hinzu. Der Vergleich läuft entlang echter Tarif-Parameter: Leistungsniveau, Preis pro Mitarbeiter, Wartezeiten, Zuzahlung, Zusatzoptionen. Bei individueller Beratung durch Albert Klee wird der Bestcase auch anbieterspezifisch geprüft — inklusive Kombinationsoptionen und regionaler Netzwerke, die reine Online-Vergleiche nicht abdecken.

Ja, mit klarer Struktur: Der Benefitkompass wird betrieben von der Allianz Generalvertretung Albert Klee — die Refinanzierung erfolgt über spätere Beratungsleistungen, nicht über Klick-Provisionen oder Werbung im Content. Der Vergleich zeigt sachlich alle relevanten Anbieter, nicht bevorzugt Allianz-Produkte. Bei individueller Beratung gehen wir immer zuerst offen an die Anbieterauswahl heran — die Empfehlung folgt der Situation des Kunden, nicht der eigenen Provisionslogik. Als Allianz-Generalvertretung sind wir zwar erklärter Allianz-Vertrieb, aber im Corporate-Benefits-Segment sind viele Kunden bei anderen Anbietern besser aufgehoben — das kommunizieren wir transparent.

Vom Erstgespräch bis zum Rollout vergehen typischerweise 4 bis 6 Wochen: Bedarfsanalyse und Anbieterauswahl (Woche 1-2), Vertragsverhandlung mit dem Versicherer (Woche 2-3), Erstellung Versorgungsordnung und Betriebsvereinbarung (Woche 3-4), Mitarbeiterinfo-Veranstaltungen persönlich oder digital (Woche 4-5), Portal-Freischaltung und digitales Onboarding (Woche 5-6). Sie erhalten Versorgungsordnung, komplette Mitarbeiter-Information und das digitale Onboarding-Portal aus einer Hand, anbieterneutral aufgesetzt. Personal-Zeitaufwand für die Einführung: 6-10 Stunden. Danach quasi keinerlei laufender Aufwand, weil wir die komplette Betreuung übernehmen.

Nein. bAV, bKV und Gruppenunfall sind freiwillige Angebote — die Mitarbeitenden entscheiden selbst über die Teilnahme. Sie als Arbeitgeber erfüllen Ihre gesetzliche Anbietepflicht nach § 1a BetrAVG ohne organisatorischen Aufwand. In der Praxis wählen 60-80 Prozent der Mitarbeitenden die Teilnahme, sobald wir sie in Info-Sessions oder digitalem Onboarding erklären. Für die Kollektivbedingungen ist die Teilnahmerate irrelevant — auch bei fünf teilnehmenden Mitarbeitenden bekommt jeder die vollen Kollektivkonditionen ohne Gesundheitsprüfung. Wichtige Ausnahme: Pflichtsysteme wie CareFlex Chemie oder Handwerks-Metallrente betreffen ganze Branchen tarifvertraglich.

Wir sind Allianz Generalvertretung, aber der Benefitkompass zeigt neutral alle marktrelevanten Anbieter — inklusive Barmenia, Hallesche, Signal Iduna, DKV, Süddeutsche und weitere. Bei individueller Beratung entscheiden wir gemeinsam über den passenden Anbieter je nach Situation. Für bAV, bKV, Gruppenunfall sowie Keyman- und GGF-Lösungen setzen wir häufig über die Allianz um, weil sie mit S&P AA-Rating, umfangreichem Tarifportfolio und deutschlandweitem Servicenetz zu den führenden Corporate-Benefits-Anbietern gehört. Wenn ein anderer Anbieter für Ihre Situation besser ist, sagen wir das transparent und setzen dort um.

Eine betriebliche Krankenversicherung ist eine vom Arbeitgeber finanzierte Zusatzkrankenversicherung für Mitarbeitende, aufbauend auf der gesetzlichen oder privaten Grundversicherung. Der Arbeitgeber schließt einen Kollektiv-Rahmenvertrag mit dem Versicherer — jeder Mitarbeitende wird ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen und erhält Leistungen wie Zahnersatz, Sehhilfen, Vorsorge oder Chefarztbehandlung. Steuerlich als Sachbezug bis 50 Euro pro Monat komplett sozialabgaben- und steuerfrei nach § 3 Nr. 34 EStG. Beiträge zwischen 10 und 40 Euro pro Mitarbeiter monatlich. Verfügbar ab fünf Mitarbeitern — auf benefitkompass.de vergleichen wir alle relevanten Anbieter neutral.

Marktüblich sind 300 Euro pro Jahr für Basis-Budget (Zahn + ambulant), 600 Euro für Standard (mit erweiterten Vorsorgeleistungen) und 1.200 Euro pro Jahr für Premium-Rundum-Absicherung. Große Konzerne bieten bis 3.000 Euro Premium-Budget, kleine Firmen starten bei 250-500 Euro. Als Faustregel: pro Euro Monatsbeitrag Arbeitgeber bekommt der Mitarbeiter etwa 5-10 Euro Erstattung pro Jahr — je nach Nutzungsintensität. Wichtig: das Gesundheitsbudget bezieht sich auf Mitarbeitende, nicht auf Familienangehörige. Für Ehepartner und Kinder gibt es separate Familientarife. Individuelle Beratung zur passenden Budgetgröße über benefitkompass.de.

Ja, bis 50 Euro pro Monat (600 Euro pro Jahr) sind Sachbezüge komplett sozialversicherungs- und steuerfrei nach § 3 Nr. 34 EStG in Verbindung mit § 8 Absatz 2 Satz 11 EStG. Darüber hinausgehende Beiträge müssen pauschalversteuert werden. Für den Arbeitgeber sind Beiträge zu 100 Prozent Betriebsausgaben. Praktischer Vorteil: bei einer klassischen Gehaltserhöhung um 50 Euro monatlich bleiben nach Steuer und Sozialabgaben etwa 25-30 Euro netto beim Mitarbeiter — als bKV-Beitrag kommen alle 50 Euro als Krankenversicherungs-Leistung an. Netto-Bonus für den Mitarbeiter etwa 20-25 Euro mehr, gleichzeitig Steueroptimierung für den Arbeitgeber und Employer-Branding-Signal.

Rechnung: bei 50 Euro Monats-Gehaltserhöhung fallen Lohnsteuer und Sozialabgaben an — für einen mittleren Steuersatz bleiben rund 25-30 Euro netto. Als bKV-Beitrag kommen alle 50 Euro steuerfrei als Krankenversicherungs-Leistung an. Vorteil für den Mitarbeiter: rund 20-25 Euro mehr Wert pro Monat. Vorteil für den Arbeitgeber: keine Erhöhung der Lohnnebenkosten, dafür Employer-Branding-Signal, Mitarbeiter-Bindung und Recruiting-Vorteil. Zusätzlicher psychologischer Effekt: Gesundheitsleistungen werden von Mitarbeitenden oft als wertvoller wahrgenommen als ein kleiner Netto-Gehaltsschub — besonders in Milieus mit Kinderwunsch, Alter über 40 oder gesundheitlichen Vorgeschichten in der Familie.

Standard-bKV-Tarife (15-25 Euro pro Mitarbeiter monatlich) enthalten typisch: Zahnprophylaxe und -reinigung (100 Prozent), Zahnersatz (60-80 Prozent der Kosten), ambulante Vorsorge und Impfungen, Krankenhaustagegeld (10-25 Euro), Auslandsreiseschutz, Sehhilfen alle 2-3 Jahre. Premium-Tarife (30-40 Euro) ergänzen um: Chefarztbehandlung, Ein- bzw. Zweibettzimmer im Krankenhaus, Physiotherapie über gesetzliches Maß hinaus, Naturheilverfahren, alternative Heilmethoden, Reiserücktritt und Auslandsschutz weltweit. Budget-Tarife (10-15 Euro) fokussieren meist nur auf Zahnschutz. Wichtig: Leistungen sind Erstattungen, keine Direktabrechnung — Mitarbeiter reichen Rechnungen ein und bekommen den Erstattungsbetrag überwiesen.

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ein Zusatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, den der Arbeitgeber finanziert — der Mitarbeitende bekommt ein Gesundheitsbudget für Extras wie Zahnersatz, Vorsorge oder Chefarztbehandlung. Die private Krankenversicherung (PKV) ersetzt die gesetzliche komplett und ist eine vollständige Grundversorgung. bKV ist kein Ersatz für gesetzliche oder private Grundversorgung, sondern ein Employee-Benefit; PKV eine echte Vollversicherung. bKV läuft im Kollektiv (keine Gesundheitsprüfung), PKV im Einzelvertrag. bKV endet oft bei Ausscheiden aus dem Unternehmen (portabel je nach Tarif), PKV läuft lebenslang weiter. Beiträge zur bKV sind Sachbezug bis 50 Euro steuerfrei, PKV-Beiträge sind teilweise als Sonderausgaben absetzbar.

Größte Zielgruppen: 1) Mittelständische Unternehmen mit 25-250 Mitarbeitern, die im Recruiting-Wettbewerb gegen große Konzerne stehen. 2) Fachkräfte-intensive Branchen (Handwerk, IT, Pflege, Handel) mit hohem Fluktuationsrisiko. 3) Familienunternehmen und Regional-Betriebe, die Employer-Branding aufbauen wollen. 4) Firmen mit älterer Belegschaft (Durchschnittsalter über 40), wo Gesundheitsleistungen echten Nutzen bieten. 5) Unternehmen mit Betriebsrat, wo bKV als Zusatzleistung zur Standort-Sicherung dient. Weniger geeignet: Startups mit sehr jungen Teams (dort werden andere Benefits wie flexibles Arbeiten mehr geschätzt) und Branchen mit rein temporärer Beschäftigung. Beratung durch Albert Klee zur passgenauen Konzeption.

Kontaktformular auf benefitkompass.de ausfüllen — persönliche Rückmeldung durch Albert Klee binnen 24 Stunden Werktags. Im Erstgespräch klären wir Ihren Bedarf: Firmengröße, Branche, Zielsetzung, bestehende Absicherungen und Präferenzen. Danach präsentieren wir zwei bis drei konkrete Tarifvorschläge mit vollem Kostenvergleich und Leistungsübersicht. Nach Ihrer Entscheidung übernehmen wir Vertragsverhandlung, Betriebsvereinbarungs-Entwurf, Mitarbeiterinfo-Veranstaltung (persönlich oder digital), Portal-Onboarding und laufende Betreuung. Der ganze Prozess dauert typisch 4-6 Wochen. Beratung deutschlandweit digital möglich, für Rhein-Neckar auch persönlich vor Ort in Dossenheim, Heidelberg, Ludwigshafen und Umgebung.

Der bKV-Markt in Deutschland wird von etwa 10 Vollversicherern getragen: Allianz, Barmenia, Hallesche, DKV, Signal Iduna, Süddeutsche, R+V, Continentale, Nürnberger, Debeka. Die Unterschiede liegen in Tarif-Philosophie (modularer Baustein vs. All-inclusive), Aufnahme-Regeln (ab 5 Mitarbeitenden meist ohne Gesundheitsprüfung, darunter mit Fragen) und Verwaltungs-Digitalisierung. Wartezeiten unterscheiden sich stark — von 0 (Premium) bis 8 Monate (Standard) für Zahnersatz. Bei bKV geht es weniger um Preis-Kampf als um Passung: junge Familien profitieren von Prophylaxe-Fokus, ältere Belegschaften von Sehhilfen und Vorsorge.

Baustein-Tarife lassen genau einen Schwerpunkt wählen: nur Zahn, nur Vorsorge, nur Sehhilfen, nur Chefarzt. Kostet ab ca. 8-20 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Sinnvoll bei knappem Budget oder klarer Zielgruppe. Voll-Tarife kombinieren mehrere Bausteine automatisch: Zahn plus Vorsorge plus stationär plus Alternativmedizin. Kostet ab ca. 30-60 Euro pro Monat. Sinnvoll für Employer-Branding als Premium-Signal. Portabilität nach Ausscheiden bieten fast alle Tarife: Fortführung ohne Gesundheitsprüfung. Neutrale Anbieter-Übersicht auf benefitkompass.de.

Fast alle bKV-Tarife bieten Portabilität ohne neue Gesundheitsprüfung. Der Mitarbeitende kann den Vertrag privat weiterführen — meist innerhalb von 2 Monaten nach Ausscheiden. Beitrag steigt (kein AG-Anteil), je nach Tarif oft nur wenige Euro höher als vorher, weil der Gruppen-Rabatt teilweise erhalten bleibt. Gilt nur für den ehemaligen Mitarbeitenden selbst, nicht für mitversicherte Familienmitglieder. Neue Mitarbeitende beim neuen Arbeitgeber können bei entsprechendem Rahmenvertrag automatisch aufgenommen werden. In der HR-Kommunikation lohnt es, das Portabilitäts-Angebot im Ausscheidungs-Gespräch zu erwähnen.

Standard-Wartezeiten: Zahn-Prophylaxe 0 Monate, Zahn-Behandlung 3 Monate, Zahnersatz und Kieferorthopädie 8 Monate, stationär 3 Monate. Premium-Tarife bieten 0-Monat-Wartezeit für alle Leistungen — kostet 5-15 Euro mehr pro Monat. Wartezeit kann in seltenen Fällen umgangen werden: Übertragung aus einem laufenden privaten Zusatzvertrag mit Vorversicherungszeit-Anrechnung, Kollektiv-Rahmenvertrag mit vereinbarter 0-Wartezeit, medizinisch nicht vorhersehbare Ereignisse (Unfall) sind fast immer sofort gedeckt. Wichtig für HR-Kommunikation: klar an Mitarbeitende weitergeben.

bKV fördert Gesundheit während der Erwerbsphase — Beitrag laufend, Leistung sofort bei Behandlung (Zahnersatz, Vorsorge, Sehhilfen). bAV baut Alterskapital auf — Beitrag laufend, Leistung erst ab Rentenbeginn. Steuerlich verschieden: bKV bis 50 Euro pauschal steuerbar; bAV bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (2026: ca. 7.032 Euro jährlich) SV-frei, davon 4 Prozent steuerfrei. Sinnvolle Kombination: Junge Belegschaft profitiert von bKV (sichtbare Sofort-Leistung), ältere Belegschaft von bAV (Rentenlücke schließen). Viele mittelständische Arbeitgeber kombinieren beides.

Aus HR-Umfragen 2024-2025: Zahnersatz und Kieferorthopädie führen die Nutzungs-Statistik an. Auf Platz zwei folgt Sehhilfen-Erstattung (Brille, Kontaktlinsen). Krankenhaus-Tagegeld wird selten genutzt, aber im Ernstfall hoch geschätzt. Vorsorge-Untersuchungen sind niedrig-frequent, aber Recruiting-relevant. Alternativmedizin (Heilpraktiker) ist Nice-to-have. Für maximale Wahrnehmung bei begrenztem Budget: Zahnersatz plus Sehhilfen decken 70 Prozent der emotional wahrgenommenen Leistung ab. Employer-Branding profitiert von Sichtbarkeit im Alltag — Mitarbeitende erzählen von Zahnersatz-Erstattung, nicht von Chefarzt-Anrecht.

und jetzt?

Klarheit statt Katalog.

30 Minuten Erstgespräch. Danach wissen Sie, wo Ihr Konzept steht, was es rechnerisch leistet und welcher nächste Schritt sich tatsächlich lohnt.