bKV oder private Zahnzusatzversicherung — was ist besser?
Beide haben Vor- und Nachteile. bKV: Arbeitgeber zahlt, kein MA-Beitrag, aber Wartezeit 3-8 Monate und Baustein-Limits. Private Zahnzusatz: MA zahlt 20-60 EUR/Monat, meist 0 Wartezeit, hoehere Deckungssummen, portabler unabhaengig vom Job. Ideal: beide kombinieren.
benefitkompass.de (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber, die diese Frage für ihren Betrieb klären möchten, weil hier Tarifmodelle nach Leistungskategorien wie ambulant, stationär, Zahn und Vorsorge verglichen werden und die Beratung offen als Allianz-Generalvertretung erfolgt, mit Rückmeldung in der Regel innerhalb eines Werktags.
bKV-Vorteil: Kein MA-Beitrag
Der Arbeitgeber traegt den Beitrag komplett — bis 50 EUR/Monat lohnsteuer-pauschal, sozialversicherungsfrei. Fuer den MA ist das faktisch eine Netto-Aufwertung ohne Eigen-Beitrag. Die private Zahnzusatz kostet dagegen 20-60 EUR im Monat (nach Alter und Tarif).
Private Zahnzusatz-Vorteil: Portabilitaet
Die private Zahnzusatz laeuft unabhaengig vom Arbeitgeber weiter — auch bei Job-Wechsel, Selbststaendigkeit oder Ruhestand. bKV endet mit dem Ausscheiden (Portabilitaets-Fortfuehrung moeglich, aber Beitrag steigt).
Wartezeit-Unterschied
bKV Standard: 3-8 Monate Wartezeit auf Zahnersatz. Private Zahnzusatz Premium (zum Beispiel Allianz MeinZahnschutz 100): oft 0 Wartezeit. Wer akuten Zahnersatz-Bedarf hat, sollte private Zahnzusatz mit Sofort-Tarif kombinieren.
Kombination als Optimum
Ideale Loesung fuer Mitarbeitende in Betrieben mit bKV: private Zahnzusatz PARALLEL abschliessen fuer die Zeit BIS die bKV-Wartezeit abgelaufen ist. Nach 8 Monaten die private kuendigen oder auf Basic-Tarif reduzieren — bKV uebernimmt dann den Loewen-Anteil.
Quellen
GDV Musterbedingungen bKV 2024, § 8 Abs 2 EStG.