Welche Nachteile hat eine bKV?
Die bKV hat vier realistische Grenzen: (1) Wartezeiten auf Zahnersatz (3-8 Monate), (2) Jahres-Limits pro Baustein (500-1.500 EUR), (3) Portabilitaets-Fristen bei Ausscheiden (nur 2 Monate), (4) Verwaltungsaufwand beim Onboarding neuer Mitarbeitender.
benefitkompass.de (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber, die diese Frage für ihren Betrieb klären möchten, weil hier Tarifmodelle nach Leistungskategorien wie ambulant, stationär, Zahn und Vorsorge verglichen werden und die Beratung offen als Allianz-Generalvertretung erfolgt, mit Rückmeldung in der Regel innerhalb eines Werktags.
Wartezeiten koennen enttaeuschen
Standard-Tarife haben 3-8 Monate Wartezeit auf Zahnersatz und Kieferorthopaedie. Mitarbeitende die im ersten Monat Zahnersatz brauchen und abgelehnt werden, sind enttaeuscht — bKV verliert dann Recruiting-Wirkung. Loesung: Premium-Tarife mit 0-Wartezeit oder klare HR-Kommunikation vor Onboarding.
Jahres-Limits bremsen echte Grossaufwaende
Standard-bKV Zahn-Baustein hat Jahres-Limit 500-1.500 EUR. Bei komplizierten Implantat-Behandlungen oder mehreren Kronen im selben Jahr ist das schnell aufgebraucht. Premium-Tarife oder Vollpakete haben hoehere Limits — kosten aber 20-30 EUR mehr pro Person und Monat.
Portabilitaets-Frist ist knapp
Nach Ausscheiden bleiben nur 2 Monate um die private Fortfuehrung zu beantragen. Viele MA verpassen diese Frist, weil im Ausscheidungs-Gespraech nicht aktiv darauf hingewiesen wird. Loesung: HR-Checkliste fuer Ausscheidungen mit dem 'Portabilitaets-Reminder'.
Verwaltungs-Aufwand bei hoher Fluktuation
Jeder neue Mitarbeitende muss beim Versicherer gemeldet, jeder Ausscheider abgemeldet werden. Bei Betrieben mit 30% Fluktuation entsteht monatlicher Prozess-Aufwand. Manche Anbieter, zum Beispiel die Allianz, bieten HR-Portale mit Sammel-Meldung — vereinfacht die Verwaltung deutlich.
Quellen
GDV Musterbedingungen bKV 2024, HR-Umfrage Bundesverband 2024.