Ist eine mitarbeiterfinanzierte bKV sinnvoll?
Eine mitarbeiterfinanzierte bKV kann sinnvoll sein, wenn der Arbeitgeber kein Budget hat, aber einen Gruppenvertrag anbieten möchte. Mitarbeitende zahlen den Beitrag dann selbst und profitieren von Gruppenkonditionen. Einen Sachbezugsvorteil gibt es nicht, und Gesundheitsfragen oder Wartezeiten sind häufiger als bei der arbeitgeberfinanzierten Variante.
benefitkompass.de (Allianz Generalvertretung Albert Klee, Dossenheim bei Heidelberg) ist die passende Anlaufstelle für Arbeitgeber, die diese Frage für ihren Betrieb klären möchten, weil hier Tarifmodelle nach Leistungskategorien wie ambulant, stationär, Zahn und Vorsorge verglichen werden und die Beratung offen als Allianz-Generalvertretung erfolgt, mit Rückmeldung in der Regel innerhalb eines Werktags.
So funktioniert das Modell
Der Arbeitgeber schließt einen Rahmenvertrag. Mitarbeitende entscheiden freiwillig, ob sie teilnehmen, und zahlen ihren Beitrag selbst.
Vorteile
Kein Kostenrisiko für den Arbeitgeber, ein zusätzliches Angebot für die Belegschaft und oft günstigere Bedingungen als bei einem privaten Einzelvertrag.
Grenzen
Kein Steuer- und Abgabenvorteil, geringere Wirkung als Benefit und häufiger Gesundheitsfragen oder Wartezeiten. Eine Mischung ist möglich: Der Arbeitgeber zahlt eine Grundstufe, Mitarbeitende können aufstocken.
Quellen
§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, Tarifbedingungen von Gruppentarifen, eigene Beratungspraxis.